Wuppertal: Die Sicherheit der Bewohner hat oberste Priorität

Berlin, 29.06.2017.  Die Sicherheit der Bewohner von Gebäuden hat oberste Priorität. Deswegen wollen wir hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei Gebäudehüllen.

Damit das bestehende, gute Niveau nicht nur auf dem Papier steht, sind regelmäßige Überprüfungen und wirksame Kontrollen notwendig. Wenn eine Behörde Mängel feststellt, müssen diese zügig beseitigt werden. Es kann nicht sein, dass Mängel jahrelang bekannt sind und nichts passiert. Hier müssen die Länder und Kommunen prüfen, wie sie den zuständigen Behörden bessere Durchgriffsmöglichkeiten geben können.

Ob ältere Gebäude nachgerüstet werden sollten, ist eine Einzelfallentscheidung. Zuständig sind hier die Bauaufsichtsbehörden der Länder.

Sinnvoll ist es in jedem Fall, Gebäude im Rahmen regelmäßiger Sanierungszyklen zu modernisieren. So können Eigentümer Komfort und Sicherheit erhöhen und verhindern zugleich einen Werteverfall.

Zum Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle
Der BuVEG – Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle repräsentiert alle an der Gebäudehülle beteiligten Gewerke. Dazu gehören Hersteller von Steinen, Fenstern, Putzsystemen und Dämmstoffen.
Er ist zentrale Ansprechpartner zum Thema Gebäudehülle und vertritt die Interessen der gesamten Branche. Aufgabe des Verbandes ist es zudem – auch mit Studien – neue und innovative Ideen zu entwickeln, wie Wohn-, Arbeits- und Lebensräume in Deutschland gestaltet werden können.

Mitglieder sind BASF, FMI Fachverband Mineralwolleindustrie, Industrieverband Hartschaum (IVH), IVPU – Industrieverband Polyurethan-Hartschaum, Knauf Insulation, Deutsche Rockwool, Saint Gobain Isover, Schüco, Sto, Schlagmann Poroton, URSA und Velux.

Gebäudeeffizienz: Pläne der NRW-Regierung schaden Mittelstand und Klima

Berlin, 16.06.2017. Die neue Landesregierung in NRW plant laut ihrem heute vorgestellten Koalitionsvertrag die Energieeinsparverordnung (EnEV) auszusetzen. Dazu Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG – Bundesverbandes Energieeffiziente Gebäudehülle:

Die gegenwärtigen Pläne von CDU und FDP  schaden Mittelstand und Klima.

Mittelständische Unternehmen tragen durch innovative Produkte dazu bei, dass Deutschland seine CO2-Ziele erreichen kann. Ein Nachlassen bei den Bemühungen zum Klimaschutz ist ein fatales Signal für eine Branche, die Planungssicherheit für langfristige Investitionsentscheidungen benötigt.

Kommunale Wertschöpfung wird gefährdet

Rund 14 Mrd. Euro an kommunaler Wertschöpfung und ca. 278.000 Vollzeitarbeitsplätze hat die energetische Sanierung laut einer Studie des Bundesumweltministeriums aus 2014* im Untersuchungsjahr bewirkt. Diese kommunale Wertschöpfung wird ohne Not gefährdet. Eigentümer von Immobilien halten Investitionen zurück, wenn unklar ist, wie sich die Gesetzeslage entwickelt.

CDU und FDP schaffen nicht mehr preiswerten Wohnraum

Gleichzeitig lösen CDU und FDP nicht das Problem des Wohnungsmangels in NRW. Preiswerter und hochwertiger Wohnraum ist wichtig. Wer nun die Effizienzstandards aussetzt, schafft damit aber weder mehr Wohnraum, noch senkt er die Mieten. Bei den Baukosten spielen die Kosten für die Energieeffizienz bei den heutigen Standards kaum eine Rolle. Vielmehr machen die gegenwärtigen Effizienzstandards das Wohnen auf Dauer günstig. Auch deshalb wird schon heute jede zweite Wohnung mit einem höheren Standard gebaut, als ihn die EnEV vorschreibt. Das zeigen auch die positiven Zahlen der KfW-Förderprogramme des ersten Quartals 2017. Gegenüber dem letzten Jahr hat sich die Zahl der Förderungen von 14.581 im ersten Quartal 2016 auf 33.959 in 2017 verdoppelt. (Förderzahlen 1. Quartal 2017).

Nachinvestitionen in Energieeffizienz sind teuer

Eine Aussetzung der EnEV lässt zudem außer Betracht, dass durch die Energieeinsparungen höhere finanzielle Belastungen der Kommunen und Mieter bei Betriebs- und Energiekosten vermieden werden. Spätere Nachinvestitionen sind immer teurer. Nichtstun ist die schlechtere Alternative.

*Studie „Kommunale Wertschöpfungseffekte durch energetische Gebäudesanierung“ des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und Ecofys im Auftrag des Bundesumweltministeriums (2014).

Zum Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle
Der BuVEG – Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle repräsentiert alle an der Gebäudehülle beteiligten Gewerke. Dazu gehören Hersteller von Steinen, Fenstern, Putzsystemen und Dämmstoffen.
Er ist zentrale Ansprechpartner zum Thema Gebäudehülle und vertritt die Interessen der gesamten Branche. Aufgabe des Verbandes ist es zudem – auch mit Studien – neue und innovative Ideen zu entwickeln, wie Wohn-, Arbeits- und Lebensräume in Deutschland gestaltet werden können.

Mitglieder sind BASF, FMI Fachverband Mineralwolleindustrie, Industrieverband Hartschaum (IVH), IVPU – Industrieverband Polyurethan-Hartschaum, Knauf Insulation, Deutsche Rockwool, Saint Gobain Isover, Schüco, Sto, Schlagmann Poroton, URSA und Velux.

BuVEG: Pläne der neuen NRW-Regierung zur Gebäudeeffizienz sind rückwärtsgewandt

Berlin, 01.06.2017. Die neue schwarz-gelbe Landesregierung in NRW plant die Energieeinsparverordnung (EnEV) auszusetzen. Dazu Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG – Bundesverbandes Energieeffiziente Gebäudehülle:

Die Pläne der neuen NRW Landesregierung sind rückwärtsgewandt. Während die USA unter Präsident Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen, will NRW ohne Not ein wichtiges Instrument für den Klimaschutz schwächen. Damit stellt sich das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland auf die falsche klimapolitische Seite.

Gleichzeitig lösen CDU und FDP nicht das Problem des Wohnungsmangels in NRW. Preiswerter und hochwertiger Wohnraum sind wichtig. Wer nun die Effizienzstandards aussetzt, schafft damit aber weder mehr Wohnraum, noch senkt er die Mieten. Bei den Baukosten spielen die Kosten für die Energieeffizienz kaum eine Rolle. Vielmehr machen höhere Effizienzstandards das Wohnen auf Dauer günstig. Auch deshalb wird schon heute jede zweite Wohnung mit einem höheren Standard gebaut, als ihn die EnEV vorschreibt.

Schließlich schiebt die Landesregierung mit einer Absenkung der EnEV die Verantwortung in die Zukunft ab. Wer heute schlecht baut, muss morgen nachrüsten. Nachinvestitionen sind allerdings immer teurer als es heute gleich richtig zu machen. Es ist die Aufgabe der Politik, für Planungssicherheit zu sorgen und den Rahmen für langfristige Investitionsentscheidungen zu setzen. Die Pläne der Landesregierung verhindern allerdings sinnvolle Investitionen in die Zukunft der Gebäudeeffizienz und damit auch eine erfolgreiche Energiewende.

 

 

BuVEG: Gebäudeindividueller Sanierungsfahrplan ist halbherzig

Berlin, 04.05.2017. Heute wurde in Berlin der gebäudeindividuelle Sanierungsfahrplan von Deutscher Energie-Agentur (dena) und Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt. Dazu Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG –  Bundesverbandes Energieeffiziente Gebäudehülle:

Der Sanierungsfahrplan ist ein halbherziger Versuch, die Gebäude in Deutschland fit für die Zukunft zu machen. Es ist gut, dass die Sanierung und die dazugehörigen Fördermöglichkeiten nun besser strukturiert werden können. Ein zusätzlicher Anreiz, etwas an seinem Haus zu tun, ist der Sanierungsfahrplan allerdings nicht.

Der Sanierungsrückstand ist gerade bei den Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland hoch. Um dies zu ändern, sollte der Sanierungsfahrplan mit besseren und vor allem einfacheren Fördermöglichkeiten verknüpft werden. Ohne eine solche Verknüpfung wird das nun vorgestellte Instrument kaum Wirkung entfalten.

Sinnvoll wäre zudem, einen Sanierungsfahrplan  bei Eigentümerwechseln zur Pflicht zu machen. Wer ein Haus kauft, müsste sich dann auch um eine planvolle Sanierung kümmern, wenn er Fördermittel bekommen will.

Zum Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle
Der Bundesverband „BuVEG  – Die Gebäudehülle“ repräsentiert alle an der Gebäudehülle beteiligten Gewerke. Er ist für Politik, Medien und NGOs der Ansprechpartner  zum Thema Gebäudehülle und vertritt die Interessen der gesamten Branche. Aufgabe des Verbandes ist es zudem – auch mit Studien – neue und innovative Ideen, wie Wohn-, Arbeits- und Lebensräume in Deutschland gestaltet werden können.

Mitglieder sind BASF, FMI Fachverband Mineralwolleindustrie, Saint Gobain Isover, Industrieverband Hartschaum (IVH), IVPU – Industrieverband Polyurethan-Hartschaum, Knauf Insulation, Deutsche Rockwool, Schüco, Sto, URSA und Velux.

Weitere Informationen finden Sie auf www.buveg.de

 

Neuer Verband „BuVEG – Die Gebäudehülle“ nimmt Arbeit auf

München, 17.01.2017. Die Gebäudehülle hat enorme Potentiale für die Stadtkultur, für gute Wohn- und Arbeitsräume sowie für einen sparsamen Umgang mit Energie. Um diese Potentiale zu heben, haben sich nun erstmals wichtige Unternehmen und Verbände der gesamten Gebäudehülle im „Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle“ (BuVEG – Die Gebäudehülle) zusammengeschlossen. Der Verband stellte sich auf der Messe BAU in München im Rahmen einer Pressekonferenz vor.
Michael Wörtler, Vorstandsvorsitzender „BuVEG – Die Gebäudehülle“ und Vorstandsvorsitzender Saint Gobain Isover G+H AG: „Der BuVEG will die Stimme für die Hülle als Ganzes werden. Eine solche Stimme für die Gebäudehülle hat zu lange gefehlt. Auch deshalb hat die Hülle heute weder in der politischen noch in der gesellschaftlichen Debatte die Bedeutung, die ihr eigentlich zusteht. Wir sind angetreten, das zu ändern.“

Der Verband „BuVEG  – Die Gebäudehülle“ will für die Politik, Medien und NGOs der erste Ansprechpartner  zum Thema Gebäudehülle werden und dabei die Interessen der gesamten Branche vertreten. Aufgabe des Verbandes ist es zudem – auch mit Studien –, neue und innovative Ideen zu entwickeln, wie Wohn-, Arbeits- und Lebensräume in Deutschland gestaltet werden können.

Mitglieder sind BASF, FMI Fachverband Mineralwolleindustrie, Saint Gobain Isover, Industrieverband Hartschaum (IVH), IVPU – Industrieverband Polyurethan-Hartschaum, Knauf Insulation, Deutsche Rockwool, Schüco, Sto, URSA und Velux Deutschland. Mit weiteren Unternehmen und Verbänden ist der neue Verband im Gespräch.

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer „BuVEG – Die Gebäudehülle“: „Wir verstehen die Hülle als Gesamtsystem und können so viel besser auf übergeordnete Fragen antworten und zu übergeordneten Problemen die passenden Lösungen finden. Wir wollen den Blick darauf lenken, wie man im Rahmen der Energiewende mit der Gebäudehülle Energie einsparen und dabei die persönliche Lebenswelt und Umwelt positiv gestalten kann. Das könnte auch der Energiewende zu größerer Akzeptanz verhelfen.“

Die digitale Pressemappe können Sie herunterladen auf www.buveg.de. Darin finden Sie die Mission des Verbandes, politische Positionen und Informationen zum Geschäftsführer des „BuVEG – Die Gebäudehülle“, Jan Peter Hinrichs

Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle

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