BuVEG begrüßt Pläne für mehr sozialen Wohnungsbau

Berlin, 12.04.2018. Der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle begrüßt die Pläne der Bundesregierung, den sozialen Wohnungsbau zu fördern. Dass Bund und Länder gemeinsam Verantwortung für den sozialen Wohnungsbau übernehmen, ist ein wichtiges Signal. Entscheidend ist, dass mit der Grundgesetzänderung auch ein Zweckbindung der Gelder einhergeht. Die Bundesmittel müssen wirklich für Sozialwohnungen verwendet werden.

Auch der Ansatz, die Hilfe nicht nur auf finanzschwache Kommunen zu beschränken, ist konsequent. Der Mangel an sozialem Wohnraum ist ein Problem, was beinahe alle deutschen Städte betrifft. Hier gilt es nun flächendeckend gegenzusteuern.

„Bundesweite Standards für sozialen Wohnungsbau schaffen“

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG: „Um zügig preiswerten Wohnraum zu schaffen, sollten die Standards für den sozialen Wohnungsbau bundesweit angeglichen werden. Heute müssen sich Bauunternehmen mit sehr unterschiedlichen Standards von Bundesland zu Bundesland auseinandersetzen. Das erschwert es, gute Lösungen über die jeweilige Landesgrenzen hinaus anzuwenden. Außerdem verhindert es, dass Bauteile in größerem Maßstab vorgefertigt werden können. Die Übertragbarkeit von Know-How und eine stärkere Nutzung industrieller Vorfertigung sind jedoch wichtige Faktoren für zügiges und hochwertiges Bauen.“