Politische Positionen
— Lebensräume gestalten, Lebensqualität erhöhen

Die Gebäudehülle hat enorme Potentiale für Stadtkultur, Wohn- und Arbeitsräume sowie für einen effizienten Umgang mit Energie – bei neuen Gebäude und besonders nach Sanierungsmaßnahmen im Bestand. Diese Potentiale will der BuVEG – Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle heben.

Die bestimmenden Themen unserer Zeit rücken die Rolle der Gebäudehülle in den Fokus: Urbanisierung, Klimaveränderungen, demographischer Wandel, die Luftverschmutzung in den Städten und die Energiewende. Die Gebäudehülle kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Lebensqualität unserer Städte erhalten bleibt, indem sie für Kühlung sorgt, die Luftreinheit steigert und Lärm absorbiert. Ihre Gestaltung bestimmt auch, ob wir uns in den Gebäuden wohl fühlen. Ein gutes Raumklima und ausreichend Helligkeit hängen ganz wesentlich mit der Hülle zusammen. Schließlich kann die Hülle den Einsatz von teurer Klima- und Heiztechnik reduzieren und damit CO2 einsparen. Die Gebäudehülle hat enorme Potentiale für Stadtkultur, Wohn- und Arbeitsräume sowie für einen effizienten Umgang mit Energie – bei neuen Gebäude und besonders nach Sanierungsmaßnahmen im Bestand. Diese Potentiale will der BuVEG – Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle heben.

Um effizientere Gebäude und bessere Lebensräume zu gestalten, schlagen wir deshalb vor:

Die ausführlichen Positionen und Forderungen des BuVEG können Sie

Die Widerstandskraft der Städte gegen Klimawandel stärken,

indem die Gebäudehülle aktiv in die Planung urbanisierter Gebiete aufgenommen wird und so einen Beitrag zum Klimaschutz, sowie zur Verbesserung von Luft- und damit Lebensqualität leistet.

Hohe Standards einfach erreichen,

durch bessere Abstimmung der einzelnen Komponenten der Gebäudehülle und die Einführung der „dynamischen Gebäudehülle“.

Mehr und besser sanieren

mit klaren Zielen und einer einfachen Förderstrategie die Potentiale bei der Gebäudesanierung heben. Sanierung und Ersatzbauten gleichermaßen fördern

Altersvorsorge sichern, Immobilienwerte erhalten

mit einer steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung nicht nur das Klima schützen, sondern die Qualität sowie den Wert der Immobilie erhalten.

EnEG, EEWärmG und EnEV reformieren

Investitionshemmnisse abbauen durch Vereinfachung und Entbürokratisierung

Aus- und Weiterbildung verbessern

durch eine engere Zusammenarbeit zwischen Handwerk, Ingenieuren, Planern und Architekten – während der Ausbildung, des Planens und Bauens

Digitalisierungsstandards schaffen

durch eine gemeinsame digitale Sprache besser und kostengünstiger bauen

Die ausführlichen Positionen und Forderungen des BuVEG können Sie

20. April 2018, Studie des Forschungsinstituts für Wärmeschutz München (FIW)

5. Oktober 2017, Studie des Fraunhofer Instituts für Bauphysik: „Potentiale von Gebäudehüllen zur Reduzierung der Hitzeentwicklung und der Verbesserung der Luftqualität im urbanen Kontext“

1. Februar 2017, Verschmelzung von Energieeinsparverordnung (EnEV), Erneuerbaren
Energien Wärmegesetz (EEWärmeG ) und das Energieeinspargesetz (EnEG) in das
neue Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Kooperationen

Kooperation DEN - BuVEG

Deutsches Energieberater-Netzwerk (DEN)

Mit der Kooperation arbeiten zukünftig zwei bedeutende Verbände zusammen: Der BuVEG als politische Stimme der Gebäudehülle und das DEN mit fachlicher Expertise im Bereich des energiesparenden Bauens. Die Verbindung beider Kompetenzen soll dazu beitragen, das Umsetzungsdefizit bei der energetischen Sanierung zu minimieren, um langfristig einen positiven Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten. Außerdem soll das öffentliche Bewusstsein für den effizienten Umgang mit Energie gestärkt werden.

Kooperation DENEFF und BuVEG

Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF)

BuVEG und DENEFF werden sich insbesondere dafür einsetzen, dass die steuerliche Förderung für Eigenheimsanierer und ein ambitioniertes Gebäudeenergiegesetz schnell umgesetzt werden. Darüber hinaus sieht die Kooperationsvereinbarung sowohl den regelmäßigen Austausch über Best Practices und die zentralen Themen im Bereich der Energieeffizienz als auch das Bemühen vor, das öffentliche Bewusstsein für den effizienten Umgang mit Energie durch Zusammenarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit zu kräftigen.

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