Veranstaltungen

„Renovierungswelle oder doch nur ein Plätschern?“

09. Juni 2020, Online-Veran­stal­tung in Koope­ra­tion mit der Deut­schen Umwelt­hilfe / Netz­werk Wärme

Barbara Metz (Deut­sche Umwelt­hilfe) und Jan Peter Hinrichs (Bundes­ve­brand ener­gie­ef­fi­zi­ente Gebäu­de­hülle) beleuch­teten gemeinsam mit Peter Rathert (BMI), Dr. Sibyl Steuwer (Buil­dings Perfor­mance Insti­tute Europe) und Stefan Scheuer (The Coali­tion for Energy Savings) die Auswir­kungen der Renovierungs­welle auf die Sanierungs­rate und welche Stol­per­steine besei­tigt werden sollten.

Durch die Veran­stal­tung und die anschlie­ßende rege Diskus­sion mit den Teil­neh­mern und Refe­renten führte die Mode­ra­tion Ute Welty.

„Mit oder ohne? Klimaschutz und der Wirtschaftspatient Europa“

09. Juni 2020, Online-Veran­stal­tung in Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Naumann-Stif­tung für die Freiheit

Mit hoch­ka­rä­tigen Refe­renten disku­tierte die Mode­ra­torin Ute Welty die Verein­bar­keit von Klima­schutz und Wirt­schafts­hilfen vor dem Hinter­grund der aktu­ellen Rezes­sion in Europa — neben Dr. Eva Kracht vom Bundes­um­welt­mi­nis­te­rium waren dies MdB Chris­toph Meyer (FDP) sowie Dr. Andreas Lenz (CSU).

Berliner Energietage „Effiziente Klasse statt Masse“

27. Mai 2020, Online-Veranstaltung

Der digi­tale Sommer der Ener­gie­wende, die Online-Version der Berliner Ener­gietage, verlief trotz der neuen Umstände sehr erfolgreich.

Bei der BuVEG-Veran­stal­tung stellte Prof. Dr. Andreas Holm vom Forschungs­in­stitut für Wärme­schutz (FIW München) die Studie CO2-Einspa­rung und Ener­gie­ef­fi­zienz im Wohn­ge­bäude-bereich aus dem Blick­winkel der geplanten Bundes­för­de­rung für effi­zi­ente Gebäude vor, die gemeinsam mit dem Institut für Tech­ni­sche Gebäu­de­aus­rüs­tung (ITG Dresden) erstellt worden war.

Das Fazit der Studie ist, dass sich eine höhere Sanie­rungs­tiefe volk­wirt­schaft­lich lohnt — bei Abschwä­chungen an den Wärme­schutz können die Klima­ziele des Gebäu­de­sek­tors bis 2050 nur mit einer deut­li­chen Erhö­hung der Sanie­rungs­breite und damit verbun­denen Mehr­kosten erreicht werden. Die Studie zeigt des Weiteren auf, dass für einen klima­neu­tralen Gebäu­de­be­stand der Ausbau von Erneu­er­baren Ener­gien nur gemeinsam mit der Stei­ge­rung von Ener­gie­ef­fi­zienz, also der Redu­zie­rung des Wärme­be­darfs eines Gebäudes, zu schaffen ist.

In der anschlie­ßenden Diskus­si­onrunde gab Dr. Sibyl Steuwer vom Buil­dings Perfo­mance Insti­tute Europe (BPIE) einen Einblick in die aktu­ellen Entwick­lungen der Reno­va­tion Wave. Eine rege Teil­nahme an der Diskus­sion mit allen Anwe­senden rundete die Veran­stal­tung ab.

Sehen Sie hier die Aufzeich­nung des Vortrags von Prof. Holm (FIW):

 

Parlamentarischer Abend „Baustelle und Currywurst“

25. September 2019, Berlin, Hamburger Bahnhof

Nicht nur den Finanz­sektor treibt das Thema „Sustainable Finance“ herum. Große Unter­nehmen, auch in unserer Branche, stehen aktuell vor der Heraus­for­de­rung, Wachstum und Nach­hal­tig­keit zu vereinen, um zukunfts- und wett­be­werbs­fähig zu bleiben. Denn: „Sustainable Finance“ ist nicht nur für die Finanz­wirt­schaft von hoher Rele­vanz – sondern für die gesamte Volkswirtschaft.

Welchen Beitrag können Unter­nehmen leisten, um dieses Thema in Deutsch­land voran­zu­bringen? Auf welchem Stand sind unsere euro­päi­schen Nachbarländer?

Und welche Rahmen­be­din­gungen müssen von der Politik – besser heute als morgen – geschaffen werden, um Vorreiter in der Verein­bar­keit von Ökonomie und Ökologie zu sein?

Um diese und andere Fragen ging es bei den Vorträgen unserer beiden Gast­redner am 25. September. Frau Fran­ziska Schütze vom Deut­schen Institut für Wirt­schafts­for­schung (DIW) sowie Matthias Kopp vom World Wild­life Fund (WWF) refe­rierten über ihre Sicht der Dinge und welche Rolle die Gebäu­de­hülle beim Thema nach­hal­tige Finanz­sys­teme künftig spielen könnte.

Berliner Energietage „Gestern . Heute . Morgen — Wissenschaftliche Antworten auf politische Fragen“

21. Mai 2019, Ludwig Erhard Haus, Berlin

Gebäude sind für rund 35 bis 40 Prozent des Ener­gie­ver­brauchs in Deutsch­land verant­wort­lich. Damit liegt der Sektor unan­ge­fochten an der Spitze, nicht zuletzt aufgrund mangel­hafter Weichen­stel­lungen in der Vergan­gen­heit. Gleich­zeitig werden heute zur Verfü­gung stehende Effi­zi­enz­mög­lich­keiten nicht ausrei­chend stark umge­setzt, so dass die (Stand 2019) bis 2050 anvi­sierte Senkung des Gebäude-Primär­ener­gie­be­darfs um 80 Prozent unrea­lis­tisch erscheint.

Wir gingen daher der Frage nach, welche in der Vergan­gen­heit getrof­fenen Entschei­dungen im Bereich Gebäu­de­en­er­gie­ef­fi­zienz positiv und negativ zu bewerten sind. Inwie­fern haben poli­ti­sche Vorgaben dazu beigetragen, dass wir heute womög­lich mit einem höheren Ener­gie­ver­brauch konfron­tiert sind als eigent­lich notwendig? Welche Entwick­lungen sind aus heutiger Perspek­tive positiv zu bewerten? Letzt­lich soll der Blick in Rich­tung „gestern“ und „heute“ uns dabei helfen, rich­tige Antworten für „morgen“ zu finden, damit Ziele nach­haltig umge­setzt werden können. Über diese Frage­stel­lungen disku­tierten wir mit namhaften Wissen­schaft­lern, die ihre Sicht auf die Dinge schildern.

Parlamentarischer Abend „Baustelle und Currywurst“

11. September 2019, Berlin, Schinkel’sche Bauakademie

Der erste Parla­men­ta­ri­sche Abend mit dem Thema „Baustelle und Curry­wurst“ war ein voller Erfolg.

Knapp 80 hoch­ka­rä­tige Gäste aus Politik, Medien und Wirt­schaft waren in der Schinkel´schen Bauaka­demie anwe­send um sich nach den Reden von Jan Peter Hinrichs (Geschäfts­führer BuVEG)

Florian Pronold (Parla­men­ta­ri­scher Staats­se­kretär BMU) und Lothar Fehn Krestas (BMI) auszu­tau­schen und zu netz­werken – und einiges rund um das Thema „Dübeln“ zu lernen.

Vielen Dank geht an Thomas Fried­rich von Reca­norm für die Unterstützung.