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Isabella Pfaff
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Pressemitteilung BuVEG, DUH, DENEFF, BWP, VfW

Ohne Klimaschutz in Gebäuden kein dauerhaft bezahlbarer Wohnraum: Verbände kritisieren Seehofers einseitig besetzten Wohngipfel

Schlüsselakteure aus der Energieeffizienzbranche und Umweltverbände bleiben beim Wohngipfel außen vor – Alarmierender klimapolitischer Stillstand im Gebäudesektor muss jetzt beendet werden – Energieeffizienzmaßnahmen beim Bauen und Wohnen dürfen nicht als Sündenbock für steigende Mieten und Baupreise herhalten –Dringend notwendige Maßnahmen für Energieeffizienz in Neubau und Sanierung müssen endlich kommen

Berlin, 21.9.2018: Anlässlich des heute stattfindenden Wohngipfels von Bauminister Horst Seehofer kritisieren die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF), der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG), der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und der Verband für Wärmelieferung (VfW), dass keine angemessene Diskussion von Klimaschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen stattfindet. Die einseitige Besetzung der Gipfelteilnehmer spreche dafür, dass die Energieeffizienz in der aktuellen Diskussion um die Wohnungsbaupolitik im Ministerium nur geringen Stellenwert hat. Die Verbände appellieren, dass das Gebäudeenergiegesetz (GEG), wie im Koalitionsvertrag formuliert, am Prinzip „efficiency first“ ausgerichtet werden müsse.

Im Fokus des Wohngipfels sollen die Wohnraumoffensive und die Sicherstellung von bezahlbarem Wohnraum stehen. Geplant ist der Neubau von 1,5 Millionen Wohnungen. Die Verbände betonen, dass bei der Schaffung von Wohnraum zukunftssicher gebaut werden muss.

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH kritisiert: „Der kurz vor der Landtagswahl in Bayern angesetzte Wohngipfel von Horst Seehofer soll in der aufgeheizten Diskussion um Wohnungsknappheit und drastische Preissteigerungen, vor allem in den Ballungsgebieten, die Gemüter beruhigen. Es ist zu befürchten, dass Herr Seehofer auf Kosten einer nachhaltigen Wohnungspolitik Wahlkampf betreibt – das ist zu kurz gedacht und fällt letztendlich wieder denjenigen auf die Füße, die aus Kostengründen in nicht ausreichend energetisch ertüchtigten Wohnungen leben, dafür aber perspektivisch viel Geld für Heizkosten einplanen müssen. Bezahlbarer Wohnraum und Energieeffizienz müssen zwingend zusammen gedacht werden.“

Doch stattdessen heißt es im aktuellen Entwurf des Mietrechtsanpassungsgesetzes, dass eine geringere energetische Sanierungsquote im Namen der Sozialverträglichkeit „hinzunehmen“ sei. Klimaschutz- und Mieterschutz dürfen jedoch nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Dazu Christian Noll, geschäftsführender Vorstand der DENEFF: „Energieeffizienz senkt die Heizkosten, entlastet die Bürger damit dauerhaft und ist somit ein Schlüssel für bezahlbares Wohnen. Und nicht nur das: wenn die Bundesregierung beim Bauen und Sanieren die Energieeffizienz nicht endlich voranbringt, sind sämtliche Energie- und Klimaziele 2030 Makulatur. Deshalb müssen lange versprochene Maßnahmen wie die Steuerförderung für Eigenheimsanierer endlich kommen. Investoren brauchen verlässliche politische Rahmenbedingungen.“

„Nur auf den Neubau zu schauen, ist nicht zielführend. Um 1,5 Millionen Wohnungen zu schaffen, und dabei gleichzeitig die Klimaschutzziele der Bundesregierung im Blick zu behalten, ist das Augenmerk auf die Sanierung des Bestands und die Nachverdichtung zu richten. Derzeit ist die Sanierung von Bestandsgebäuden die größte Baustelle. Hier muss die Bundesregierung schnellstmöglich ansetzen – es muss neben attraktiveren Anreizen eine langfristige Planungssicherheit für Investitionen geben“,ergänzt Jan Peter Hinrichs,Geschäftsführer des BuVEG.

Pressemitteilung BuVEG

Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG) begrüßt IVRSA als neues Gastmitglied 

Berlin, 13. September 2018: Zu der neuen Gastmitgliedschaft der Industrievereinigung Rolladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) im BuVEG, erklärt der Geschäftsführer des BuVEG, Jan Peter Hinrichs:

Der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. ist 2016 angetreten, um alle an der Gebäudehülle beteiligten Gewerke als zentralen Ansprechpartner in Berlin zu vertreten. Wir freuen uns deshalb sehr, dass im Mai 2018 die Industrievereinigung Rolladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) bei uns Gastmitglied geworden ist und unseren noch jungen Verband, und damit die Stimme der Branche, unterstützt.

Michael Wörtler, der Vorstandsvorsitzende des BuVEG, dazu: „Die IVRSA ist eine wirkliche Bereicherung unseres Verbandes, und ich hoffe auch, dass aus der Gastmitgliedschaft eine langfristige und gute Zusammenarbeit entsteht. Um eine Gebäudehülle energieeffizient zu gestalten, ist ein Zusammenspiel vieler Elemente notwendig, und unser Ziel ist es, diese alle bei uns im Verband zu vereinigen. Das gebündelte Wissen unseres Verbandes trägt mit dazu bei, dass die Energiewende gelingt.“

Nur für geladene Gäste

SAVE THE DATE: Parlamentarischer Abend „Baustelle und Currywurst“

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des Bundesverband Energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG), lädt Sie zum parlamentarischen Abend ein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

was macht eine gute und leistungsfähige Gebäudehülle aus?  Mit weniger Energie, mehr Wohnklima schaffen. Das ist unser Anspruch. Für Neubauten, aber auch bei der Sanierung von alten Gebäuden. Mit einer modernen Gebäudehülle werden die Co2 Emission gesenkt, Kosten gespart und die Energiewende geschafft und das dauerhaft.

Eine energieeffiziente Gebäudehülle, das ist das gute Zusammenspiel vieler Elemente: Der Dämmung, der Steine, der Fenster und Beschattungssysteme sowie moderner Technik.

Wir, der Bundesverband Energieeffiziente Gebäudehülle, laden Sie herzlich ein zum Parlamentarischen Abend: „Baustelle und Currywurst – Mehr Energieeffizienz für moderne Gebäude“.  „Bohrende Fragen“ sind erwünscht, z.B. auch, wie wird ein Dübel fest an einer Gipskartonwand befestigt? Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Am: 11. September 2018
Einlass: 18:30 Uhr
Programm: 19:00 – 21:00 Uhr

Schinkel’sche Bauakademie
Schinkelplatz, 10117 Berlin

Programm:

  1. Jan Peter Hinrichs
    Geschäftsführer des Bundesverbandes Energieeffiziente Gebäudehülle
  2. Florian Pronold (zugesagt)
    Parlamentarischer Staatssekretär
    im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
  3. Lothar Fehn Krestas (zugesagt)
    Unterabteilungsleiter für Bauwesen und Bauwirtschaft
    im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat

Bitte melden Sie sich an, bis zum: 05.09.2018 unter kontakt@buveg.de

Herzlichst Ihr,

Jan Peter Hinrichs

 

Pressemitteilung BuVEG

Klimapolitik der Bundesregierung: Milliarden an Ausgleichszahlungen für Versäumnisse in der Vergangenheit

Berlin, 26. Juni 2018. Der Bundesregierung drohen Zahlungen in Milliardenhöhe an andere EU-Länder für Emissionszertifikate, wenn sie die EU-Klimaschutzvorgaben für Verkehr, Landwirtschaft und Gebäude nicht erreicht. Das geht aus einer aktuellen Studie des Öko-Instituts hervor. Dazu erklärt Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle:

Rund 30 Milliarden Euro an Ausgleichszahlungen drohen der Bundesregierung – laut Berechnungen des Öko-Institutes – für ihre klimapolitischen Versäumnisse.  Diese Zahlungen sind eher optimistisch und könnten nach der Einschätzung des BuVEG noch wesentlich höher ausfallen, wenn nicht umgehend Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Durch die von der EU im Mai verabschiedete Effort Sharing Regulation ist Deutschland bis 2030 zu einer Minderung der CO2 Emissionen um 38 Prozent gegenüber dem Jahr 2005 verpflichtet.   Die Bundesregierung hat eine konsequente Klimapolitik über Jahre hinweg, gerade im Gebäudebereich, stark vernachlässigt: Der Klimaschutzbericht 2017 zeigt deutlich, dass die CO2-Einsparpotentiale nicht gehoben wurden. Weil sich Bund und Länder nicht über die Finanzierung der steuerlichen Förderung von der energetischen Gebäudesanierung einigen konnten, hat die Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) nicht ihre angestrebten Ziele erreicht.

Eine steuerliche Förderung würde einen spürbaren Impuls setzen, gerade bei den Ein- und Zweifamilienhausbesitzern, die in die Energieeffizienz ihrer Immobilien zu investieren. Private und öffentliche Gebäude in Deutschland stehen für 36 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs. Hier Energie und damit CO2 einzusparen ist deshalb notwendig und einfach umsetzbar.  Neben einer steuerlichen Förderung müssen die Programme der KfW weiter ausgebaut werden, um allen eine energetische Sanierung zu ermöglichen.

Die Bundesregierung hat noch die Möglichkeit die Zahlungen abzuwenden, indem sie u.a. die jährliche Sanierungsquote verdoppelt. Wenn der Gebäudebestand in Deutschland ab jetzt konsequent energetisch modernisiert würde, könnten bis zum Jahr 2050 rund 90 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Die einfachste Lösung ist die energetische Ertüchtigung der Gebäudehülle durch bereits am Markt vorhandene Produkte und Techniken.

Dazu entstünden allein durch die Sanierungstätigkeiten ca. 215.000 neue Arbeitsplätze in Vollzeit. Mit der Umsetzung der energetischen Sanierung hätte Deutschland dadurch langfristig ein großes, zukunftssicheres Beschäftigungsreservoir in der Bauwirtschaft aufgebaut. Profitieren würden dabei insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen. Das hat eine Studie des FIW in München, im April 2018, ergeben, die im Auftrag des Bundesverbandes energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) durchgeführt wurde.

Dieses große Potential durch eine inkonsequente Politik brach liegen zu lassen, ist ein arbeitsmarktpolitischer und volkswirtschaftlicher Fehler.

Im Bundeshaushalt für 2019 aber findet sich nichts dazu. Sinnvoll wäre es die voraussichtlich zu zahlenden 30 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren, um die Klimaschutzziele zu erreichen.   Verbände, Wirtschaft und Wissenschaft sind sich einig, dass alle notwendigen Technologien und Instrumente vorhanden sind, um durch Energieeinsparungen die Klimaziele zu erreichen.

Klimaschutzbericht der Bundesregierung

Bundesregierung verpasst CO2-Einspar-Potentiale der Gebäude zu heben

Berlin, 13. Juni 2018. Die Bundesregierung verfehlt das Ziel, die deutschen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Jahr 1990 um mindestens 40 Prozent zu reduzieren. Laut Klimaschutzbericht 2017 wird Deutschland im Jahr 2020 nur 32 Prozent Reduktion erreicht haben und damit 40 Millionen Tonnen CO2 mehr ausstoßen als ursprünglich geplant. Dazu erklärt Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG):

„Gerade im Gebäudebereich hat die Bundesregierung es über Jahre verpasst, die CO2-Einsparpotentiale zu heben. Das zeigt der Klimaschutzbericht 2017 ganz deutlich. Alleine die schon im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) vorgesehene steuerliche Absetzbarkeit von Sanierungsmaßnahmen hätte eine Reduktion von 2,1 Millionen Tonnen bewirken sollen. Weil sich Bund und Länder bei der Gegenfinanzierung nicht einigen konnten, hat die Bundesregierung die Gelder umgewidmet und u.a. für das Marktanreizprogramm verwendet. Hierbei liegt die Einsparung laut Klimaschutzbericht bei lediglich 230.000 Tonnen, was nur gut einem Zehntel der ursprünglich geplanten Menge entspricht.

Steuerliche Förderung für energetische Sanierung muss kommen
Es ist daher entscheidend, dass der Bundestag in den laufenden Haushaltsberatungen die steuerliche Absetzbarkeit von Sanierungsmaßnahmen noch einbindet und entsprechend ausstattet.
Die zögerliche Politik der Bundesregierung hat bisher dazu geführt, dass Hausbesitzer abwarten statt zu investieren. Eine steuerliche Förderung würde nun einen spürbaren Impuls gerade bei den Ein- und Zweifamilienhausbesitzern setzen, in die Energieeffizienz ihrer Immobilien zu investieren.

Ziel: Klimaneutraler Gebäudebestand bis 2050
Wenn der Gebäudebestand in Deutschland konsequent energetisch modernisiert würde, könnten bis zum Jahr 2050 darüber hinaus rund 90 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Dies hat eine Studie des FIW München aus April 2018 im Auftrag des BuVEG ergeben. Dazu entstünden allein durch die Sanierungstätigkeiten ca. 215.000 neuer Arbeitsplätze in Vollzeit. Um diese positiven Effekte für Klima und Wirtschaft gleichermaßen zu erzielen, bedarf es allerdings einer Verdopplung der Sanierungsanstrengungen.“

Die Studie des FIW „Wirtschaftliche Bedeutung der Gebäudehülle im Wohungsbau“ aus April 2018 finden Sie hier

Gemeinsame Forderung der Gebäude-Allianz

Steuerliche Förderung: Den Worten auch Taten folgen lassen

Berlin, 1. Juni 2018. Gemeinsam mit den Bündnispartnern der Gebäude-Allianz kritisiert der BuVEG Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle, dass die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudemodernisierung im Haushaltsplan für das Jahr 2019 bislang nicht erwähnt wird. Wir fordern die Bundesregierung auf, die notwendigen Nachbesserungen des Bundeshaushalts vorzunehmen.

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG: Die Bundesregierung muss einen Impuls setzen, um mehr Immobilieneigentümer zu einer energetischen Modernisierung zu bewegen. Der Koalitionsvertrag hat gezeigt, dass die große Koalition diese Notwendigkeit erkannt hat. Nun müssen den Worten auch Taten folgen. Ohne einen starken Impuls für die Gebäudemodernisierung in dieser Legislaturperiode sind die Klimaschutzziele 2030 praktisch unerreichbar.

Immobilieneigentümer warten seit Jahren auf eine Förderung. Auch deshalb wird in Deutschland zu wenig saniert.

Energetische Sanierung kann bis zu 280.000 neuer Arbeitsplätze schaffen

Um die Klimaschutzziele noch zu erreichen, bedarf es einer Erhöhung der Sanierungsquote auf ca. 1,6 Prozent jährlich, was einer Verdoppelung der aktuellen Quote entspricht. Dadurch würden ca. 215.000 Arbeitsplätze im Bereich der energetischen Sanierung und weitere 67.000 Arbeitsplätze im Neubau von energiesparsamen Gebäuden entstehen. Damit können insgesamt zur Erreichung der Klimaziele bis 2050 über 280.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Profitieren würden dabei insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen.

Das hat das Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München (FIW) im Auftrag des BuVEG Bundesverbandes energieeffiziente Gebäudehülle in einer Studie aus April 2018 errechnet.

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Enge Kooperation vereinbart

BuVEG und DENEFF wollen gemeinsam Gebäudeeffizienz stärken

Berlin, 18.05.2018. Der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e. V. (BuVEG) und die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF) bündeln ihre Kräfte. Die beiden Verbände haben deshalb am 15. Mai eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Links im Bild Christian Noll, rechts im Bild Jan Peter Hinrichs
Christian Noll, DENEFF (links), Jan Peter Hinrichs, BuVEG. (c) BuVEG

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG: „Die energetische Sanierung im Bestand kommt nicht voran, obwohl hier die größten CO2-Einsparpotentiale schlummern. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sind sich einig, dass alle notwendigen Technologien und Instrumente vorhanden sind, um die Energieeinsparung zu heben. Trotzdem passiert zu wenig bei der Förderung gerade bei der Sanierung des Gebäudebestands. Noch stärker als in der Vergangenheit wollen wir deshalb gemeinsam vorgehen, um die Bundesregierung zu notwenigen Impulsen anzuregen.“

BuVEG und DENEFF werden sich insbesondere dafür einsetzen, dass die steuerliche Förderung für Eigenheimsanierer und ein ambitioniertes Gebäudeenergiegesetz schnell umgesetzt werden.

Darüber hinaus sieht die Kooperationsvereinbarung sowohl den regelmäßigen Austausch über Best Practices und die zentralen Themen im Bereich der Energieeffizienz als auch das Bemühen vor, das öffentliche Bewusstsein für den effizienten Umgang mit Energie durch Zusammenarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit zu kräftigen.

Christian Noll, geschäftsführender Vorstand der DENEFF: „Ohne eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudesektor sind die Klima- und Energiewendeziele Makulatur. Deshalb müssen jetzt die richtigen Weichen für die kommenden Jahre gestellt werden – und zwar im Bestand und im Neubau. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem BuVEG. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass aus dem Slogan „Efficiency First“ ein Handlungsgrundsatz für den Gebäudebereich wird.“

FIW Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Gebäudesanierung

Energetische Sanierung kann 215.000 neue Arbeitsplätze schaffen

Rund 215.000 zusätzliche Arbeitsplätze können im Bauhandwerk entstehen, wenn zur Erreichung der Klimaziele der Gebäudebestand bis 2050 energetisch modernisiert wird. Das hat erstmals das Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München (FIW) im Auftrag des BuVEG Bundesverbandes energieeffiziente Gebäudehülle in einer Studie errechnet.

Öffentliche und private Gebäude in Deutschland stehen für 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs. Hier Energie und damit CO2 einzusparen ist deshalb möglich und notwendig. Dabei ist es das erklärte Ziel der Bundesregierung, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu schaffen.

Bei einer dazu erforderlichen Erhöhung der Sanierungsquote auf ca. 1,6 Prozent jährlich, was einer Verdoppelung der aktuellen Quote entspricht, würden ca. 215.000 Arbeitsplätze im Bereich der energetischen Sanierung und weitere 67.000 Arbeitsplätze im Neubau von energiesparsamen Gebäuden entstehen. Damit können insgesamt zur Erreichung der Klimaziele bis 2050 über 280.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer BuVEG: „Längst ist klar, dass durch Automation und Digitalisierung viele Arbeits- und Ausbildungsplätze in klassischen Berufen verschwinden. Mit der Umsetzung der energetischen Sanierung hat Deutschland jedoch langfristig ein großes, zukunftssicheres Beschäftigungsreservoir in der Bauwirtschaft. Dieses Potential durch eine inkonsequente Politik brach liegen zu lassen, wäre ein arbeitsmarktpolitischer und volkswirtschaftlicher Fehler.“

Jobs werden nur durch verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen

Der Ausbau wird ganz überwiegend von kleinen und mittleren Betrieben gestemmt. Besonders diese Betriebe stellen aber nur dann zusätzliche Mitarbeiter ein, wenn die wirtschaftliche Entwicklung planbar ist. Deshalb ist es wichtig, dass die politischen Rahmenbedingungen stimmen.

Seit Jahren vernachlässigt die Bundesregierung die Förderung der energetischen Sanierung. Zudem verhindert eine Vielzahl von unterschiedlichen und sich überschneidenden Kompetenzen eine planvolle und konsequente Politik.

Um einen starken Impuls für die energetische Sanierung zu setzen, muss die Bundesregierung nun zügig die steuerliche Förderung verbessern und Fördermaßnahmen vereinfachen.

Die Studie können Sie hier herunterladen.

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BuVEG zur Grundgesetzänderung für den sozialen Wohnungsbau

BuVEG begrüßt Pläne für mehr sozialen Wohnungsbau

Berlin, 12.04.2018. Der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle begrüßt die Pläne der Bundesregierung, den sozialen Wohnungsbau zu fördern. Dass Bund und Länder gemeinsam Verantwortung für den sozialen Wohnungsbau übernehmen, ist ein wichtiges Signal. Entscheidend ist, dass mit der Grundgesetzänderung auch ein Zweckbindung der Gelder einhergeht. Die Bundesmittel müssen wirklich für Sozialwohnungen verwendet werden.

Auch der Ansatz, die Hilfe nicht nur auf finanzschwache Kommunen zu beschränken, ist konsequent. Der Mangel an sozialem Wohnraum ist ein Problem, was beinahe alle deutschen Städte betrifft. Hier gilt es nun flächendeckend gegenzusteuern.

„Bundesweite Standards für sozialen Wohnungsbau schaffen“

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG: „Um zügig preiswerten Wohnraum zu schaffen, sollten die Standards für den sozialen Wohnungsbau bundesweit angeglichen werden. Heute müssen sich Bauunternehmen mit sehr unterschiedlichen Standards von Bundesland zu Bundesland auseinandersetzen. Das erschwert es, gute Lösungen über die jeweilige Landesgrenzen hinaus anzuwenden. Außerdem verhindert es, dass Bauteile in größerem Maßstab vorgefertigt werden können. Die Übertragbarkeit von Know-How und eine stärkere Nutzung industrieller Vorfertigung sind jedoch wichtige Faktoren für zügiges und hochwertiges Bauen.“

Preisverleihung

BuVEG würdigt herausragende Forschungsarbeit zur Gebäudeeffizienz

Foto Gerd-Hauser-Preis 2018
Gerd-Hauser-Preis 2018 © Paavo Blåfield

Kassel, 23.03.2018. Erstmals wurde am vergangenen Donnerstag der Gerd-Hauser-Preis verliehen. Mit dem Preis würdigt die Gesellschaft für Rationelle Energieversorgung e.V. (GRE) herausragende Dissertationen von überdurchschnittlicher Bedeutung in Theorie und Praxis. Gestiftet wurde die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung vom BuVEG Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle. Die feierliche Übergabe des Preises fand im Rahmen 12. GRE-Kongresses „Vom Mindestwärmeschutz zum Plusenergiehaus – 40 Jahre Gebäudeenergieeffizienz“ statt.

Foto BuVEG Geschäftsführer Jan Peter Hinrichs und Preisträger Dr. Simon Schmidt
BuVEG Geschäftsführer Jan Peter Hinrichs und Preisträger Dr. Simon Schmidt © Paavo Blåfield

Erster Preisträger ist Dr. Simon Schmidt, der am Lehrstuhl für Bauphysik der Technischen Universität München forscht. Durch seine Arbeit* können Bauherren ihre Gebäude heute vom Ergebnis her denken und entsprechend simulieren lassen. Betrachten lassen sich Fragestellungen der Energieeffizienz, der Behaglichkeit und nicht zuletzt der Ökonomie. Optimierungsalgorithmen ermöglichen, dass aus den unzähligen möglichen Bau-Varianten effizient diejenigen gefunden werden, die hinsichtlich des gewünschten Ziels die bestmögliche Lösung darstellen.

Bauwerke vom Ergebnis her denken

Bild Prof. Dr. Anton Maas, Prof. Dr.-ing. Andreas Holm, Preisträger Dr. Simon Schmidt, Jan Peter Hinrichs
vl. Prof. Dr. Anton Maas, Prof. Dr.-ing. Andreas Holm, Preisträger Dr. Simon Schmidt, Jan Peter Hinrichs © Paavo Blåfield

Laudator Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG: „Bessere Energieeffizienz im Gebäudebereich funktioniert nur unter zwei Voraussetzungen: Der Nutzen für die Bewohner muss klar und Sanierung oder Neubau müssen wirtschaftlich umsetzbar sein. Um all diese Ziele ganz praktisch zu erreichen, braucht es gute Planung und die entsprechenden Methoden. Genau hier bringt uns die Arbeit von Dr. Simon Schmidt einen großen Schritt weiter.“

Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm, 1. Vorsitzender der GRE: „Wir freuen uns mit dem Gerd-Hauser-Preis die Aufmerksamkeit von Fachleuten in Wissenschaft und Wirtschaft auf den Themenbereich der thermischen/energetischen Bauphysik zu lenken. Die eingereichten Arbeiten hatten ein sehr hohes Qualitätsniveau. Dr. Simon Schmidt hat mit seiner Arbeit die gesamte Jury überzeugt. Herzlichen Glückwunsch.“

Preis erinnert an Vater des energieeffizienten Bauens in Deutschland

Namensgeber des Preises ist der im Jahr 2015 verstorbene Prof. Dr.-Ing. Gerd Hauser. Der Vater des energieeffizienten Bauens in Deutschland agierte mit großem persönlichem Einsatz und Erfolg in den Bereichen Bauphysik, Energieeffizienz im Gebäudebereich sowie nachhaltiges Bauen. Prof. Hauser leitete das Fachgebiet Bauphysik an der Universität Kassel und war hier Mitbegründer des Zentrums für Umweltbewusstes Bauen. 2004 wechselte er nach München und übernahm als Ordinarius für Bauphysik an der TU München auch die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik.

Seine Impulse für die Themen der Gebäudesimulation, Wärmebrücken, Wärmeschutz, Gebäude-Energieeffizienz, Plusenergiehaus, Wärmewende und Innovationen am Bau sind für die Fachdiskussion und die Schwerpunkte der Politik entscheidend gewesen.

Bilder der Preisverleihung können Sie hier in hoher Auflösung herunterladen.

*SCHMIDT, SIMON, Entwicklung einer neuen Methode zur thermisch-energetischen und ökonomischen Optimierung von Wohngebäuden. Dissertation, Technische Universität München, 2016.

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Preisverleihung

Ausgezeichnete Forschung zur Energieeffizienz: Gerd-Hauser-Preis erstmals verliehen

BuVEG zu möglichen Fahrverboten

Statt Fahrverbote – Fraunhofer-Studie zeigt Potentiale des Städtebaus für bessere Luft auf

Berlin, 20.02.2018. Am kommenden Donnerstag will das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig darüber entscheiden, ob dutzende Städte Fahrverbote wegen zu schlechter Luft verhängen müssen.

Nach einer aktuellen Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP gibt es jedoch schon heute wirksame Alternativen zu Fahrverboten, die Städte in Deutschland widerstandsfähig gegen Luftverschmutzung zu machen und damit ihre Bewohner zu schützen.

Für bessere Luft könnten dies laut Studie insbesondere aktive Fassaden und Straßenbeläge sowie Moose und Gräser leisten. Eingesetzt werden diese Techniken aber noch zu selten. Das liegt auch an einer zu starren Gesetzgebung und einem zu geringen Wissen in deutschen Bauämtern um die Techniken. Die Folge ist, dass Bebauungspläne die vorhandenen Technologien kaum berücksichtigen.

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG: „Um die Potentiale der zur Verfügung stehenden Technologien nutzen zu können, brauchen wir drei Dinge: Bessere Stadtplanung, flexiblere Gesetze und bessere Förderung. Nur mit einem geplanten und flächendeckenden Einsatz der Technologien können Städte widerstandsfähig werden und lebenswert bleiben.“

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BuVEG zum Ergebnis der Koalitionsverhandlungen

BuVEG: Klimapläne der Koalition dürftig und inkonsequent

Berlin, 07.02.2017. Heute haben sich CDU, CSU und SPD auf ihren Koalitionsvertrag geeinigt. Dazu erklärt Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle:

Die Klimapläne der Koalition aus CDU, CSU und SPD sind dürftig und inkonsequent. Es ist ein schwerer Fehler, die energetische Sanierung der Gebäude in Deutschland derartig zu vernachlässigen. Energiepolitisch wird Deutschland damit um Jahre zurückgeworfen. Nicht nur die Klimaziele rücken in weite Ferne, auch die Energiewende wird so ernsthaft gefährdet.

Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sind sich einig, dass Energiewende und Klimaziele nur erreicht werden können, wenn weniger Energie verbraucht wird. Die größten Einsparpotentiale sind dabei im Gebäudesektor. Fast 40 Prozent der gesamten Energie wird hier benötigt. Vor der Wahl hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Einführung eines Steuerbonus für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden geworben. Der Bestand sei ein „schlafender Riese“.

Nichts davon findet sich im Koalitionsvertrag wieder. Die geplanten Investitionen von 500 Millionen Euro pro Jahr für Sonderabschreibungen, energetische Sanierung und Familienbaugeld insgesamt, werden keine Impulse setzen können. Statt weiter zu prüfen und weiter in Kommissionen arbeiten zu wollen, müsste endlich umgesetzt werden. Dafür fehlt es der Koalition offenbar an Gestaltungswillen.

BuVEG veröffentlicht erste Studie in Zusammenarbeit mit Fraunhofer

BuVEG: Deutsche Städte müssen widerstandsfähiger werden gegen Luftverschmutzung und Hitze

Berlin, 23.11.2017. Deutsche Metropolen kämpfen mit hoher Luftverschmutzung und immer längeren Hitzeperioden. Erst jüngst hat die EU Kommission eine Klage gegen Deutschland angekündigt, weil in 28 Luftqualitätsgebieten die Stickstoffkonzentration dauerhaft überschritten wird.

Nach einer aktuellen Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP gibt es allerdings schon heute wirksame Techniken, die Städte in Deutschland widerstandsfähig gegen Luftverschmutzung und Hitze zu machen und damit ihre Bewohner zu schützen.

Für bessere Luft könnten dies laut Studie insbesondere aktive Fassaden und Straßenbeläge sowie Moose und Gräser leisten. Für die notwenige Kühlung der Städte sorgen reflektierende Farben und Verdunstungseffekte. Eingesetzt werden diese Techniken aber noch zu selten. Das liegt auch an einer zu starren Gesetzgebung und einem zu geringen Wissen in deutschen Bauämtern um die Techniken. Die Folge ist, dass Bebauungspläne die vorhandenen Technologien kaum berücksichtigen.

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG: „Um die Potentiale der zur Verfügung stehenden Technologien nutzen zu können, brauchen wir drei Dinge: Bessere Stadtplanung, flexiblere Gesetze und bessere Förderung. Nur mit einem geplanten und flächendeckenden Einsatz der Technologien können Städte widerstandsfähig werden und lebenswert bleiben.“

Entstanden ist Fraunhofer Studie „Potentiale von Gebäudehüllen zur Reduzierung der Hitzeentwicklung und der Verbesserung der Luftqualität im urbanen Kontext“ im Auftrag des BuVEG – Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle.

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Einladung Pressekonferenz zur Vorstellung Fraunhofer-Studie

Städte unter Stress: Wie können Metropolen mit Feinstaub, Hitze und Starkregen umgehen?

Berlin, 07.11.2017. Feinstaubbelastung, Hitze, Regenmassen, Lärm. Die Städte von heute sind enormem Stress ausgesetzt. Das mindert die Lebensqualität der Bewohner und im schlimmsten Fall schadet es ihrer Gesundheit. Aufgrund des Klimawandels werden Extremwetterereignisse in den kommenden Jahren zudem noch weiter zunehmen, ohne dass die Städte darauf ausreichend vorbereitet sind. Eines der großen Zukunftsthemen wird deshalb die „Resilienz“, zu Deutsch: Widerstandsfähigkeit, von Städten sein.

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) hat im Auftrag des BuVEG – Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle untersucht, welche Möglichkeiten es schon heute gibt, um den genannten Stressfaktoren zu begegnen und die Städte lebenswert zu erhalten. Im Fokus der Studie stehen dabei Urbane Hitze und Luftschadstoffe. Die Fraunhofer Studie „Potentiale von Gebäudehüllen zur Reduzierung der Hitzeentwicklung und der Verbesserung der Luftqualität im urbanen Kontext“ stellen wir Ihnen vor

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BuVEG: Jamaika-Bündnis muss die Klimapolitik neu ordnen 

Berlin, 02.11.2017.

Die heutige Klimapolitik in Deutschland ist richtungslos. Dies gilt insbesondere für den wichtigen Gebäudebereich. Es ist Aufgabe von CDU, CSU, FDP und Grünen die deutsche Klimapolitik gemeinsam neu zu ordnen. Heute ist weder klar, wo genau wir stehen, noch wo wir eigentlich hinwollen. Dadurch wird die klimapolitische Debatte in einem luftleeren Raum geführt. Der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle fordert deshalb:

1. „Klarheit schaffen – Sanierungsquote ermitteln – Besser fördern“

Das größte Einspar-Potential im Gebäudebereich liegt in der Sanierung von bestehenden Gebäuden. Hier lässt sich mit vergleichsweise geringem Aufwand viel Energie einsparen und damit der Ausstoß von Treibhausgasen vermindern. Um diese Einspar-Potentiale zu heben, braucht es allerdings ein klares Ziel und klare Erfolgsdefinitionen. Dafür schlagen wir den Dreischritt „Klarheit schaffen -Sanierungsquote ermitteln – Besser fördern“ vor.

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Wuppertal: Die Sicherheit der Bewohner hat oberste Priorität

Berlin, 29.06.2017.

Die Sicherheit der Bewohner von Gebäuden hat oberste Priorität.
Deswegen wollen wir hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei Gebäudehüllen.

Damit das bestehende, gute Niveau nicht nur auf dem Papier steht, sind regelmäßige Überprüfungen und wirksame Kontrollen notwendig.
Wenn eine Behörde Mängel feststellt, müssen diese zügig beseitigt werden. Es kann nicht sein, dass Mängel jahrelang bekannt sind und nichts passiert. Hier müssen die Länder und Kommunen prüfen, wie sie den zuständigen Behörden bessere Durchgriffsmöglichkeiten geben können.
Ob ältere Gebäude nachgerüstet werden sollten, ist eine Einzelfallentscheidung. Zuständig sind hier die Bauaufsichtsbehörden der Länder.
Sinnvoll ist es in jedem Fall, Gebäude im Rahmen regelmäßiger Sanierungszyklen zu modernisieren. So können Eigentümer Komfort und Sicherheit erhöhen und verhindern zugleich einen Werteverfall.

Gebäudeeffizienz: Pläne der NRW-Regierung schaden Mittelstand und Klima

Berlin, 16.06.2017.

Die neue Landesregierung in NRW plant laut ihrem heute vorgestellten Koalitionsvertrag die Energieeinsparverordnung (EnEV) auszusetzen.
Dazu Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG – Bundesverbandes Energieeffiziente Gebäudehülle:

Die gegenwärtigen Pläne von CDU und FDP schaden Mittelstand und Klima.

Mittelständische Unternehmen tragen durch innovative Produkte dazu bei, dass Deutschland seine CO2-Ziele erreichen kann.
Ein Nachlassen bei den Bemühungen zum Klimaschutz ist ein fatales Signal für eine Branche, die Planungssicherheit für langfristige Investitionsentscheidungen benötigt.

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BuVEG: Pläne der neuen NRW-Regierung zur Gebäudeeffizienz sind rückwärtsgewandt

Berlin, 01.06.2017.

Die neue schwarz-gelbe Landesregierung in NRW plant die Energieeinsparverordnung (EnEV) auszusetzen.
Dazu Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG – Bundesverbandes Energieeffiziente Gebäudehülle:
Die Pläne der neuen NRW Landesregierung sind rückwärtsgewandt. Während die USA unter Präsident Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen, will NRW ohne Not ein wichtiges Instrument für den Klimaschutz schwächen. Damit stellt sich das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland auf die falsche klimapolitische Seite.

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Fotos Gerd-Hauser-Preis

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Porträt Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer

Portrait-Foto von Jan Peter Hinrichs
in druckfähiger Auflösung.

Pressemappe zur BuVEG Pressekonferenz "Städte unter Stress: Wie können urbane Gebiete mit Feinstaub, Hitze und Starkregen umgehen?"

Laden Sie hier die digitale Pressemappe zur Vorstellung der Fraunhofer-Studie zur Luftreinheit in deutschen Städten vom 23.11.2017 herunter.

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