Presse
— Kontakt, Pressemitteilungen, Downloads

Wir sind Ihr Ansprechpartner zu allen Themen der Gebäudehülle.
Von Energiewende über Stadt- und Lebensräume bis hin zu Branchenzahlen.

Pressekontakt

Pressesprecher
Christopher Hauss
mfm - menschen für medien

Tel.: 030 21 96 05 20

Mobil: 0162 698 7074

hauss@menschen-fuer-medien.de

Ansprechpartnerin Fachpresse
Pia Hennigfeld
Referentin Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 030 310 11 090 

pia.hennigfeld@buveg.de

Pressemitteilungen und Einladungen

BuVEG veröffentlicht erste Studie in Zusammenarbeit mit Fraunhofer

BuVEG: Deutsche Städte müssen widerstandsfähiger werden gegen Luftverschmutzung und Hitze

Berlin, 23.11.2017. Deutsche Metropolen kämpfen mit hoher Luftverschmutzung und immer längeren Hitzeperioden. Erst jüngst hat die EU Kommission eine Klage gegen Deutschland angekündigt, weil in 28 Luftqualitätsgebieten die Stickstoffkonzentration dauerhaft überschritten wird.

Nach einer aktuellen Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP gibt es allerdings schon heute wirksame Techniken, die Städte in Deutschland widerstandsfähig gegen Luftverschmutzung und Hitze zu machen und damit ihre Bewohner zu schützen.

Für bessere Luft könnten dies laut Studie insbesondere aktive Fassaden und Straßenbeläge sowie Moose und Gräser leisten. Für die notwenige Kühlung der Städte sorgen reflektierende Farben und Verdunstungseffekte. Eingesetzt werden diese Techniken aber noch zu selten. Das liegt auch an einer zu starren Gesetzgebung und einem zu geringen Wissen in deutschen Bauämtern um die Techniken. Die Folge ist, dass Bebauungspläne die vorhandenen Technologien kaum berücksichtigen.

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG: „Um die Potentiale der zur Verfügung stehenden Technologien nutzen zu können, brauchen wir drei Dinge: Bessere Stadtplanung, flexiblere Gesetze und bessere Förderung. Nur mit einem geplanten und flächendeckenden Einsatz der Technologien können Städte widerstandsfähig werden und lebenswert bleiben.“

Entstanden ist Fraunhofer Studie „Potentiale von Gebäudehüllen zur Reduzierung der Hitzeentwicklung und der Verbesserung der Luftqualität im urbanen Kontext“ im Auftrag des BuVEG – Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle.

Technologien gegen Luftverschmutzung: Photokatalyse und Bepflanzung

Gegen verschmutze Luft könnten laut Studie insbesondere zwei Technologien helfen. Genannt werden Farben und Straßenbeläge, die gesundheitsschädlichen Stickoxide durch Sonneneinstrahlung in Nitrate verwandeln. Solche aktiven Oberflächen nutzen Photokatalyse, um die Luft zu säubern. Unter Laborbedingungen wurden hier schon vielversprechende Ergebnisse erzielt. Die Übertragung auf die Stadt ist allerdings mit Hürden verbunden.

Wirkungsvoll sind auch Moose und Grase, um die Luftbelastung zu reduzieren. In Modellierungen einer Studie aus dem Jahr 2012 konnten durch großflächig begrünte Wände in Straßenschluchten bis 15 Prozent der Stickoxide gefiltert werden. Bei geringen Windgeschwindigkeiten sind sogar Minderungen von bis zu 40 Prozent nachgewiesen.

Technologien gegen Hitze: Cool Colours und Verdunstung von Wasser

Deutschland wird immer heißer. Eine Studie für die Stadt Bochum zeigt, dass die Anzahl der Sommertage mit Temperaturen über 25 Grad Celsius und der Tropennächte (nicht unter 20 Grad Celsius) bereits in den letzten 100 Jahren um 150 Prozent gestiegen ist. In den nächsten 50 Jahren wird nochmals mit einem Anstieg von über 200 Prozent gerechnet.

Um sich gegen die Überhitzung von Städten zu wehren, gibt es laut Studie insbesondere zwei Methoden: Reflektierende Farben, sog. Cool Colours und die Verdunstung von Wasser.

Cool Colours werfen ankommende Sonnenenergie zurück, damit sie nicht Gebäude und Straßen aufheizt. Blenden tun die so beschichteten Oberflächen nicht. Heutige Farben reflektieren nur bestimmte, besonders energiereiche Wellen, die für den Menschen nicht sichtbar sind. Reflektierende Oberflächen für Dächer sind bereits in einigen Bundestaaten der USA für bestimmte Gebäude vorgeschrieben.

Kühlung entsteht auch durch die Verdunstung von Wasser. Damit man diese Verdunstungskühlung auch in Städten nutzen kann, muss Niederschlagswasser von den Gebäuden aufgenommen und gespeichert werden. Bei Sonneneinstrahlung geben die Gebäude das Wasser in Form von Dampf wieder ab. Dies kann zum einen auf Dächern geschehen, die in ihrer obersten Schicht Wasser speichern. Aber auch Wasserspeichernde Fassadensysteme können einen Beitrag leisten. So wird die Temperatur von Fassaden aus wasseraufnahmefähigen Vormauersteinen bei starker Schlagregenbeanspruchung um ca. 5 Prozent vermindert. Die Verdunstung des aufgenommenen Regenwassers kompensiert damit zu einem großen Teil die Erwärmung des Mauerwerks durch die Sonneneinstrahlung.


Die digitale Pressemappe können Sie herunterladen auf www.buveg.de. Darin finden Sie

  • ein Fazit zur Studie,
  • die Studie selbst,
  • Bildmaterial,
  • Informationen zum Studienleiter, Hartfried Künzel sowie
  • zum Geschäftsführer des BuVEG, Jan Peter Hinrichs.

Einladung Pressekonferenz zur Vorstellung Fraunhofer-Studie

Städte unter Stress: Wie können Metropolen mit Feinstaub, Hitze und Starkregen umgehen?

Berlin, 07.11.2017. Feinstaubbelastung, Hitze, Regenmassen, Lärm. Die Städte von heute sind enormem Stress ausgesetzt. Das mindert die Lebensqualität der Bewohner und im schlimmsten Fall schadet es ihrer Gesundheit. Aufgrund des Klimawandels werden Extremwetterereignisse in den kommenden Jahren zudem noch weiter zunehmen, ohne dass die Städte darauf ausreichend vorbereitet sind. Eines der großen Zukunftsthemen wird deshalb die „Resilienz“, zu Deutsch: Widerstandsfähigkeit, von Städten sein.

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) hat im Auftrag des BuVEG – Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle untersucht, welche Möglichkeiten es schon heute gibt, um den genannten Stressfaktoren zu begegnen und die Städte lebenswert zu erhalten. Im Fokus der Studie stehen dabei Urbane Hitze und Luftschadstoffe. Die Fraunhofer Studie „Potentiale von Gebäudehüllen zur Reduzierung der Hitzeentwicklung und der Verbesserung der Luftqualität im urbanen Kontext“ stellen wir Ihnen vor

mehr lesen

BuVEG: Jamaika-Bündnis muss die Klimapolitik neu ordnen 

Berlin, 02.11.2017.

Die heutige Klimapolitik in Deutschland ist richtungslos. Dies gilt insbesondere für den wichtigen Gebäudebereich. Es ist Aufgabe von CDU, CSU, FDP und Grünen die deutsche Klimapolitik gemeinsam neu zu ordnen. Heute ist weder klar, wo genau wir stehen, noch wo wir eigentlich hinwollen. Dadurch wird die klimapolitische Debatte in einem luftleeren Raum geführt. Der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle fordert deshalb:

1. „Klarheit schaffen – Sanierungsquote ermitteln – Besser fördern“

Das größte Einspar-Potential im Gebäudebereich liegt in der Sanierung von bestehenden Gebäuden. Hier lässt sich mit vergleichsweise geringem Aufwand viel Energie einsparen und damit der Ausstoß von Treibhausgasen vermindern. Um diese Einspar-Potentiale zu heben, braucht es allerdings ein klares Ziel und klare Erfolgsdefinitionen. Dafür schlagen wir den Dreischritt „Klarheit schaffen -Sanierungsquote ermitteln – Besser fördern“ vor.

mehr lesen

Wuppertal: Die Sicherheit der Bewohner hat oberste Priorität

Berlin, 29.06.2017.

Die Sicherheit der Bewohner von Gebäuden hat oberste Priorität.
Deswegen wollen wir hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei Gebäudehüllen.

Damit das bestehende, gute Niveau nicht nur auf dem Papier steht, sind regelmäßige Überprüfungen und wirksame Kontrollen notwendig.
Wenn eine Behörde Mängel feststellt, müssen diese zügig beseitigt werden. Es kann nicht sein, dass Mängel jahrelang bekannt sind und nichts passiert. Hier müssen die Länder und Kommunen prüfen, wie sie den zuständigen Behörden bessere Durchgriffsmöglichkeiten geben können.
Ob ältere Gebäude nachgerüstet werden sollten, ist eine Einzelfallentscheidung. Zuständig sind hier die Bauaufsichtsbehörden der Länder.
Sinnvoll ist es in jedem Fall, Gebäude im Rahmen regelmäßiger Sanierungszyklen zu modernisieren. So können Eigentümer Komfort und Sicherheit erhöhen und verhindern zugleich einen Werteverfall.

Gebäudeeffizienz: Pläne der NRW-Regierung schaden Mittelstand und Klima

Berlin, 16.06.2017.

Die neue Landesregierung in NRW plant laut ihrem heute vorgestellten Koalitionsvertrag die Energieeinsparverordnung (EnEV) auszusetzen.
Dazu Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG – Bundesverbandes Energieeffiziente Gebäudehülle:

Die gegenwärtigen Pläne von CDU und FDP schaden Mittelstand und Klima.

Mittelständische Unternehmen tragen durch innovative Produkte dazu bei, dass Deutschland seine CO2-Ziele erreichen kann.
Ein Nachlassen bei den Bemühungen zum Klimaschutz ist ein fatales Signal für eine Branche, die Planungssicherheit für langfristige Investitionsentscheidungen benötigt.

mehr lesen

BuVEG: Pläne der neuen NRW-Regierung zur Gebäudeeffizienz sind rückwärtsgewandt

Berlin, 01.06.2017.

Die neue schwarz-gelbe Landesregierung in NRW plant die Energieeinsparverordnung (EnEV) auszusetzen.
Dazu Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG – Bundesverbandes Energieeffiziente Gebäudehülle:
Die Pläne der neuen NRW Landesregierung sind rückwärtsgewandt. Während die USA unter Präsident Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen, will NRW ohne Not ein wichtiges Instrument für den Klimaschutz schwächen. Damit stellt sich das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland auf die falsche klimapolitische Seite.

mehr lesen

Downloads

7

Digitale Pressemappe zur BuVEG Pressekonferenz am 23.11.

Laden Sie hier die digitale Pressemappe zur Pressekonferenz am 23.11. herunter.

7

Logo

Laden Sie sich das BuVEG-Logo in
verschiedenen Dateiformaten runter.

7

Fotos

Portrait-Foto von Jan Peter Hinrichs
in druckfähiger Auflösung.

7

Positionen und Forderungen 2017

Download der Positionen und Forderungen des BuVEG im PDF-Format.

Events / Termine

12. GRE Kongress

Startdatum: 22. März 2018

Enddatum: 23. März 2018

Ort: Orangerie Kassel

„Vom Mindestwärmeschutz zum Plusenergiehaus – 40 Jahre Gebäudeenergieeffizienz“

©2017 Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle
Friedrichstrasse 95 (PB138) | 10117 Berlin